ARBEITEN

DER DRAMENWETTBEWERB 2005-2014: ÜBER GRENZEN SPRECHEN

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Projektbeschreibung

Vor rund zehn Jahren erfand Christian Papke ein Projekt, das er in den Folgejahren zu einem der erfolgreichsten seiner Art ausbaute: den Dramenwettbewerb ÜBER GRENZEN SPRECHEN, ein Theater- und Literaturprojekt, das osteuropäische Autoren einlädt, sich vornehmlich mit dem „Lebensgefühl in Zeiten des (politischen) Wandels“ auseinanderzusetzen.

 

Pressestimmen PDF (40 MB)

Mazedonien

Goce Smilevski - Mazedonien

Goce Smilevski – Mazedonien

Mazedonien war die erste Station des internationalen Dramenwettbewerbs für Osteuropa. Ausgehend von einer von Dr. Christian Papke im Jahr 2004 gestarteten Initiative, wurde in Zusammenarbeit zwischen dem Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten, dem P.E.N.-Club Österreich und dem P.E.N.-Club Mazedonien, KulturKontakt Austria, dem Translation & Linguistic Rights Committee des International P.E.N. und dem mazedonischen Kulturministerium das Wettbewerbsprojekt ausgearbeitet und im Jahr 2005 ausgeschrieben. Der erste Preisträger von ÜBER GRENZEN SPRECHEN wurde Goce Smilevski (der später auch den Literatur-Preis der Europäischen Union) gewann. Sein Stück „Drei kleine Tanzschritte über die Grenze“ liegt heute bereits übersetzt ins Englische, Deutsche, Polnische, Tschechische, Slovenische und Serbische vor und wurde von der Europäischen Theaterkonvention 2009 als eines der besten 120 Theaterstücke Europas gewertet.

Serbien

Emilia Andrejevic - Serbien

Emilia Andrejevic – Serbien

2006 folgte Serbien ebenfalls mit Unterstützung lokaler Partnerinstitutionen, allen voran die Stadt Belgrad und das serbische Kulturministerium. Das Ergebnis des serbischen Wettbewerbs („Der große Feierabend“ von Emilija Andrejević) war im September 2007 im Belgrader Theater Atelje 212 im Rahmen des 41. internationalen Theaterfestivals BITEF zu sehen. 2011 wurde das Stück für Radio Beograd zum Hörspiel adaptiert.

Kroatien

Goran Fercec - Kroatien

Goran Fercec – Kroatien

Die nächste Station machte der Dramenwettbewerb in Kroatien, hier vor allem unterstützt seitens des Österreichischen Kulturforums in Zagreb. Der Kroate Goran Ferčec gewann den Wettbewerb mit seinem „Brief an Heiner M.“, uraufgeführt am Theater ZKM in Zagreb 2011 und mittlerweile auch im berühmten LaMaMa Theater in New York zu sehen gewesen.

Bosnien-Herzegowina

Zlatko Topcic - Bosnien

Zlatko Topcic – Bosnien

2008 fand TALKING ABOUT BORDERS, wie das Projekt in Osteuropa genannt wird, seine Fortsetzung in Bosnien-Herzegowina in Zusammenarbeit mit dem bosnischen Kulturministerium, dem P.E.N.- Club Bosnien, dem Kamerni Theater 55 in Sarajevo und dem internationalen Theaterfestival MESS. Das bosnische Siegerstück „I don’t like Mondays“ von Zlatko Topčić wurde im Oktober 2009 als eine der Eröffnungsveranstaltungen des internationalen Theaterfestivals MESS in Sarajevo uraufgeführt und lief zwei Jahre lange erfolgreich im Repertoire des Kammertheaters 55. Die Inszenierung wurde für ihr Bühnenraumkonzept (Bühne: Alois Gallé) preisgekrönt. Christian Papke inszenierte.

Albanien

Jonila Godole - Albanien

Jonila Godole – Albanien

Parallel zu den Aktivitäten in Bosnien lief der Dramenwettbewerb 2009 in Albanien. Gewonnen hat Jonila Godole mit ihrem Stück „Der Sandmann“. Lokale Partner waren das albanische Kulturministerium und das albanische Nationaltheater, das im Jahr des laufenden Dramenwettbewerbs, auch erstmals ein Stück von Thomas Bernhard („Die Macht der Gewohnheit“) auf eine albanische Bühne brachte. Der Grundgedanke von TALKING ABOUT BORDERS, sich mit dem Anderen auseinanderzusetzen, diesem Gehör zu verschaffen und sich über Kunst und Kultur besser kennenzulernen und sich zu begegnen, fiel in Albanien somit auf doppelt fruchtbaren Boden. Das erfreuliche Ergebnis: Diese Produktion Bernhards, umgesetzt von albanischen Schauspielern gemeinsam mit einem österreichischen Kreativteam unter Leitung von Christian Papke, geriet zur meistaufgeführten Produktion des Jahres und gewann auch den nationalen Schauspielerpreis.

Bulgarien

Petrana Zlateva - Bulgarien

Petrana Zlateva – Bulgarien

2010 erlebte ÜBER GRENZEN SPRECHEN seine Fortsetzung in Bulgarien. Das bulgarische Kulturministerium, der bulgarische P.E.N.-Club, das Kulturinstitut des bulgarischen Außenministeriums und der nationale Kulturfonds waren dabei die Partner vor Ort. Das Theater Osnabrück führte noch in der laufenden Theatersaison 2010/2011 die Uraufführung des Siegerstücks „Ein unmusikalischer Moment“ von Petrana Zlateva auf.

Rumänien

Alice_Monica Marinescu - Rumänien

Alice Monica Marinescu – Rumänien

 

David Schwarz - Rumänien

David Schwarz – Rumänien

2011 wurde der Dramenwettbewerb in Rumänien ausgetragen. Wieder gelang es Christian Papke als Projektleiter, einige neue Partner zu dem Projekt dazu zu gewinnen: das rumänische Kulturinstitut, das rumänische Kulturministerium, das Österreichische Kulturforum in Bukarest, das Nationaltheater in Temeswar und das Badische Staatstheater Karlsruhe, das 2013 auch die Uraufführung des rumänischen Siegerstücks „Am falschen Ort“, ein Dokumentartheaterstück von Alice Monica Marinescu und David Schwartz, gewährleistete. Noch 2013 wurde das Stück auch in Rumänien im Bukarester Spațiul Platforma erstaufgeführt.

Ukraine

Dmytro Ternovyi - Ukraine

Dmytro Ternovyi – Ukraine

Nach Rumänien wanderte der Dramenwettbewerb in die Ukraine, nun verstärkt durch das Österreichische Kulturforum in Kiew in Zusammenarbeit mit dem Österreichisch-Ukrainischen Kooperationsbüro für Wissenschaft und Kultur in Lemberg und den Österreich-Bibliotheken im Ausland sowie lokalen Projektpartnern aus der Ukraine, der Buchhandlungskette JE, dem Onlinemagazin Zaxid.net, den Zeitschriften Prostory und Ukrainian Week, der Buchmesse Kiew Mystetskyi Arsenal, der Buchmesse Lemberg, dem Internationalen Literaturfestival Meridian Czernowitz, dem Dramatikerverband Drabyna und dem Zentrum für Kulturelles Management Lemberg.

Die Fortführung der Zusammenarbeit mit dem Badischen Staatstheater Karlsruhe gewährleistete die Uraufführung des Siegerstücks „Hohe Auflösung – Ein gegenständliches Leben für fünf Schauspieler“ von Dmytro Ternovyi.

Georgien

Basa Janikashvili - Georgien

Basa Janikashvili – Georgien

 

Data Tavadze - Georgien

Data Tavadze – Georgien

 

Lasha Bugdadze - Georgien

Lasha Bugdadze – Georgien

Erstmals in der Geschichte des Wettbewerbs wurden im Rahmen des Dramenwettbewerbs ÜBER GRENZEN SPRECHEN für Georgien drei Preise verliehen. Diese, gestiftet durch das österreichische Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten und das Georgische Kulturministerium, in Zusammenarbeit mit dem Staatstheater Nürnberg, dem Gerhard-Hauptmann Theater,  dem Jokoi-Theater, der Tumanishvili Foundation und dem International Tblisi Festival, gehen 2014 an:

1. Preis: Basa Janikashvili für sein Stück „Angry Bird”.

1. Preis: Data Tavadze für sein Stück „War Mother”.

3. Preis: Lasha Bugdadze für sein Stück „26 of May”.

Die Jury hat entschieden, anstelle eines zweiten Preises zwei erste Preise zu vergeben, und deren Preisgelder, gestiftet aus Österreich und Georgien, zwischen den beiden Erstplatzierten aufzuteilen.

Das Staatstheater Nürnberg wird in der kommenden Spielzeit „Angry Bird“ uraufführen, das Gerhard-Hauptmann Theater Görlitz Zittau inszeniert „War Mother“ und das ungarische Jokoi-Theater bringt „26 of May“ auf die Bühne. Auch die Übersetzer sind hochkarätig: Die Übersetzerin von „Kriegsmutter“ Natia Mikeladse-Bachsoliani gewann 2013 den deutschen Jugendliteraturpreis. Prof. Dr. Alexander Kartosia war ehemaliger Bildungsminister in Georgien.

Ergebnis

Einige Hundert Autorinnen und Autoren aus Mazedonien, Serbien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Albanien, Bulgarien, Rumänien, der Ukraine unterstützen gemeinsam mit 35 internationalen, von Christian Papke gewonnenen Partnerinstitutionen die von ihm initiierte und aufrecht erhaltene und vom österreichischen Außenministerium maßgeblich getragene Idee ÜBER GRENZEN SPRECHEN.

Ziel ist es, die Situation der östlich von Österreich beheimateten Menschen besser kennenzulernen und zwar über ihre zeitgenössischen, künstlerischen Leistungen. Über die Grenzen zu sprechen, soll helfen, diese zu überwinden. Das Projekt entspricht somit einer Einladung zu Gedankenaustausch, Dialog und Begegnung.

Als solche ist das Projekt nicht nur kulturpolitisch für Österreich zu besonderer Bedeutung gekommen, sondern es hat vor allem den Stellenwert als wichtigster kreativer Wettstreit seiner Art in Osteuropa erlangt.

Für die dortigen Dramatiker ist es die internationale Möglichkeit, ihre kreative Ausdruckskraft im deutschsprachigen Raum unter Beweis zu stellen.

Preisgeld

Der Siegerpreis beinhaltet neben einem Preisgeld von 3.500 Euro auch die Übertragung des Theatertexts ins Deutsche sowie eine Publikation in der Erstauflage von 11.000 Exemplaren, von denen 10.000 unter der Wiener Bevölkerung verteilt werden und 1.000 Bücher an alle wichtigen deutschsprachigen Theater und Literatur-Drehscheiben geschickt werden.

Darüber hinaus wird das Siegerstück von ÜBER GRENZEN SPRECHEN im deutschsprachigen Raum sowohl auf der Leipziger Buchmesse vorgestellt, als auch im Rahmen einer szenischen Lesung in Wien präsentiert, zu der die Siegerin, respektive der Sieger des Wettbewerbs eingeladen wird.

Dabei waren die Wiener Kooperationspartner beispielsweise 2010 das Burgtheater, 2011 das Bulgarische Kulturinstitut im Haus Wittgenstein, 2012 das Rumänische Kulturinstitut, 2013 und 2014 die Garage X.

Außerdem garantiert der Gewinn des Wettbewerbs die Uraufführung des Siegerstücks an einem deutschsprachigen Theater.

Der erstmals 2013 eingeführte zweite und dritte Preis sind jeweils Geldpreise in der Höhe von 1.500 und 1.000 Euro.

Jury

Die wechselnde fünfköpfige internationale Jury unter dem Vorsitz von Christian Papke bürgt jeweils mit ihrem Namen, dass das zeitgemäßeste Stück zum Thema ÜBER GRENZEN SPRECHEN und dem Lebensgefühl in Zeiten (politischen) Wandels unter den Einreichungen als Siegerstück ausgewählt wird. Die Jury liest alle Stücke anonymisiert.

Mitglieder der Jury

Emilija Andrejevic (CS) – Autorin/Wettbewerbssiegerin

Gerald Bauer (A) – Dramaturg/Stellvertretender Intendant Theater der Jugend

Andreas Beck (A/D) – Dramaturg/Intendant Theater Basel

Svetla Beneva (BG) – Theaterkritikerin/Professorin

Jouriy Datchev (BG) – Autor/Professor

Ferida Durakovic (BA) – Autorin/Kritikerin

Adonis Filipi (AL) – Regisseur/Intendant Theaterfestival Flora

Dusan Gojkov (CS) – Autor/Kritiker/Dramaturg

Wolfgang Greisenegger (A) – Professor

Ada Hausvater (RO) – Regisseuse/Intendantin Nationaltheater Temeswar

George Kajrishvili (GE) – Professor/Kritiker

Nelly Kornienko (UKR) – Gründerin des theaterwissenschaftlichen Instituts Les Kurbas, Kiew

Klaus Kusenberg (D) – Regisseur/Schauspieldirektor Staatstheater Nürnberg

Mark Marku (AL) – Kritiker

Ivan Medenica (CS) – Kritiker/Professor/Intendant Theaterfestival Novi Sad

Cristina Modreanu (RO) – Theaterkritikerin

Dino Mustafic (BA) – Regisseur/Intendant Theaterfestival MESS

Vida Ognjenovic (CS) – Regisseuse/Autorin/Intendantin Nationaltheater Belgrad

Jürgen Popig (D) – Dramaturg

Axel Preuss (D) – Chefdramaturg/stellvertretender Intendant Staatstheater Braunschweig

Klaus Detlef Olof (A/D) – Übersetzer

Christian Papke (A/D) – Regisseur/Dramaturg/Autor

Aleksandar Popovksi (MK) – Regisseur

Charles Ritterband (CH) – Österreichischer Kulturkorrespondent der Neuen Zürcher Zeitung

Christian Römer (D) – Regisseur/Intendant Neuköllner Oper

Goce Smilevski (MK) – Autor/Wettbewerbssieger

Peter Spuhler (D) – Dramaturg/Generalintendant Badisches Staatstheater Karlsruhe

Dorotty Szalma (U) – Regisseuse/Schauspielintendantin Gerhard Hauptmann Theater

Goran Stefanovski (MK) – Autor/Professor

Tena Stivicic (HR) – Autorin

Zeljka Turcinovic (HR) – Kritikerin/Dramaturgin

Serhij Zhadan (UKR) – Bestsellerautor

Partner

das österreichische Außenministerium (2005-2014 als Trägerinstanz)

das österreichische P.E.N. Zentrum (Gründungspartner)

das albanische Kulturministerium

das bulgarische Kulturministerium

das bosnische Kulturministerium

das georgische Kulturministerium

das rumänische Kulturministerium

das serbische Kulturministerium

das mazedonische Kulturministerium

die Stadt Belgrad

das rumänische Kulturinstitut

der bulgarische Kulturfond

das Kulturinstitut des bulgarischen Außenministeriums

die Tumanishvili-Foundation

das Internationale BITEF Theaterfestival

das Dramatikerfestival Drabyna, Lemberg

die Buchmesse Knyzhkovyi Arsenal Kiew

die Buchmesse Leipzig

die Buchmesse Lemberg

das Internationale MESS Theaterfestival

das Internationale MOT Theaterfestival

das Internationale Festival MERIDIAN Czernowitz

das Internationale Tblisi Theaterfestival

das bosnische P.E.N. Zentrum

das mazedonische P.E.N. Zentrum

das serbische P.E.N. Center

das Kulturforum Belgrad

das Kulturforum Bukarest

das Kulturforum Zagreb

das Badische Staatstheater Karlsruhe

das Gerhard Hauptmann Theater Görlitz-Zittau

das Jokai-Theater

das Kamerni Teatar 55

das Theater Atelje 212

das Nationaltheater Banja Luka

das Nationaltheater Sarajevo

das Nationaltheater Skopje

das Nationaltheater Timisoara

das Nationaltheater Tirana

das Staatstheater Nürnberg

das Theater Osnabrück

KulturKontakt Österreich

die österreichische Theaterzeitschrift Die Bühne

die ukrainische Buchhandelskette E

die ukrainische Literaturzeitschrift Prostory

die ukrainische Ausgabe der Times

das ukrainische Nachrichtenportal Zaxid Net

das Centre for Cultural Management Lemberg

das International Translation and Linguistic Rights Committee

die Österreich-Bibliotheken Ukraine

Biographie

Christian Papke wurde 1974 in Basel geboren, aufgewachsen ist er in München und Darmstadt sowie Rio de Janeiro. Seine Ausbildung in Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Germanistik, Philosophie (Mag. Dr. phil.) und Betriebswirtschaft (Mag. rer. soc. oec.) erhielt er während verschiedener Stationen in Rio de Janeiro, Hamburg, Wien (Universität Wien und Wirtschaftsuniversität Wien) und Paris (Sorbonne III). Bis zu seiner Promotion arbeitete er – unterbrochen durch Forschungsstipendien – immer wieder als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Wien.

Seit 2001 ist er als freier Regisseur und Dramaturg tätig: Eigene, oft Genre überschreitende Arbeiten, Lesungen, Inszenierungen brachte er unter anderem am Ensembletheater Wien, Theater mbH Wien, Volkstheater Wien, Wiener Metropol, am Wiener Jazzclub Porgy&Bess, Stadttheater Judenburg, Künstlerhaus Klagenfurt, Schauspielhaus Graz, Konzerthaus Wien, ORF Radiokulturhaus Wien, Hamburger Thalia Theater, im süddeutschen Füssen, dem Badischen Staatstheater Karlsruhe, im italienischen Duino, in Tel Aviv, in Jerusalem, im Kosovo, am serbischen Atelje 212 Belgrad oder beim Internationalen Theaterfestival BITEF, dem internationalen Theaterfestival MESS in Sarajevo, dem MOT Festival in Skopje, dem Nationaltheater Tirana, der Staatsoper Tirana, dem Nationaltheater Temeswar zur Aufführung.

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In Bosnien gewann 2009 Papkes Inszenierung „I don‘t like Mondays“ den Preis für das beste Bühnenraumkonzept (Bühne: Alois Gallé).

2010 wurden in Albanien drei der fünf Schauspieler Papkes Inszenierung „Die Macht der Gewohnheit“ für den Schauspielerpreis des Jahres nominiert. Papkes Hauptdarsteller der Figur Caribaldi, Vasjan Lami, wurde schließlich zum Schauspieler des Jahres gekürt.

Christian Papke war Gründer und Leiter einer sozial engagierten Agentur für Musik- und Theaterveranstaltungen (ca. 150 Events von 2003-2010). Seit 2005 vermehrt auch Entwicklung von Sonderveranstaltungen und Incentives in Zusammenarbeit mit PR- und Marketingabteilungen großer Firmen. 2008 wurde er als Projektkoordinator Preisträger für das beste europäische Sozialprojekt seitens „Rotary in Action“ für eine Veranstaltung in der österreichischen Akademie der Wissenschaften mit Mitgliedern der Wiener Philharmoniker.

2006 wurde Papke als jüngstes Mitglied in die internationale Schriftstellervereinigung des P.E.N.- Clubs, Zentrum Österreich, gewählt und war von 2007-2011 auch in dessen Vorstand.

Christian Papke arbeitet seit der Spielzeit 2004/05 als Kurator für das österreichische Ministerium für Europa, Integration und Äußeres und verantwortet dort das interkulturelle Projekt „Über Grenzen sprechen“ für Osteuropa.

Für seine interkulturellen Verdienste wurde er im Mai 2012 von der Bundesrepublik Bulgarien ausgezeichnet.

Gemeinsam mit Andreas Pawlitschek ist Papke Herausgeber von acht Publikationen im Rahmen der Reihe Culture Matters. Er schreibt auch fürs Radio, Zeitungen (zuletzt Die Welt) und das Fernsehen, dreht eigene Dokumentationen. Des Weiteren hat Papke diverse Hörbucher für verschiedene deutsche Verlage herausgegeben.

2013/2014 hat Papke seine eigene Kultursendung “Bühne Europa”, die vom Österreichischen Nationalfernsehen ORF produziert und von einer Tochter der ARD, dem Bayrischen Fernsehen, auf dem größten deutschsprachigen Bildungs- und Kulturkanal BR-Alpha ausgestrahlt wird. 

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